C Nachweisverfahren und Berechnungsmethoden
Abstract
Die Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudehülle sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Einhaltung der Anforderungen nur über eine Erhöhung der Dämmschichtdicken zu realisieren, ist nicht sinnvoll, weil in der Regel unwirtschaftlich. Begleitend müssen auch die Anschlusspunkte optimiert werden, sodass dort aufgrund der unvermeidbaren Wärmebrückeneffekte – gemittelt über die gesamte Gebäudehülle – möglichst geringe oder gar keine zusätzlichen Wärmeverluste entstehen. Bei der Festlegung der Anschlussdetails im Rahmen der Ausführungsplanung ist ferner zu beachten, dass nicht nur die Wärmeverluste maßgebend sind, sondern grundsätzlich immer auch – und insbesondere – der Mindestwärmeschutz einzuhalten ist. Nur so lassen sich Feuchteschäden durch Schimmelpilzwachstum und Tauwasserbildung vermeiden oder zumindest deren Risiko vermindern. Mit dem vorliegenden Beitrag wird dem Architekten und/oder Fachplaner ein Einstieg und Überblick über die unterschiedlichen Aspekte des Themas „Wärmebrücken“ gegeben. Ferner werden die Grundzüge der Wärmebrückenberechnung und -bewertung dargelegt. Anhand von Beispielen werden die verschiedenen Themen für die praktische Anwendung aufbereitet.
Fields of Study & Subjects
Building energy efficiency and sustainability
Building Energy and Comfort Optimization
Heat Transfer and Numerical Methods
Publication details
- Pages
- 247–280
- Publication date
- 20 January 2026
- Language
- DE