D Konstruktionen und Baustoffe

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Authors: Wolfgang Streicher
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Abstract

In diesem Beitrag werden die Auswirkungen der Erwärmung von im Mittel +2 °C und +4 °C auf Heizwärme-, Kühlbedarf, Heiz- und Kühllast für je ein 15, 45 und 100 kWh/m²a Gebäude (heutigem Klima Innsbruck) für die Klimate Innsbruck, Rom und Stockholm analysiert. In Innsbruck sinkt der Heizwärme- und steigt der Kühlbedarf. Durch Optimierung kann bei +4 °C auf Heizen und Kühlen, aber nicht Entfeuchten verzichtet werden. Für alte Gebäude dominiert der Heizwärmebedarf, der Gesamtenergiebedarf sinkt leicht und verschiebt sich Richtung Sommer. Für Rom ist der Heizwärmebedarf schon heute für gut gedämmte Gebäude Null, für schlechter gedämmte Gebäude reduziert er sich. Dafür steigt der Kühlund Entfeuchtungsbedarf stärker an. In Stockholm bleibt der Kühlbedarf bei +4 °C sehr gering. Der Heizwärmebedarf sinkt, damit sinkt der Gesamtenergiebedarf. Generell haben sehr gut gedämmte Gebäude mit Abluftwärmerückgewinnung (Passivhäuser) für alle Klimate den geringsten Energiebedarf für Heizen und Kühlen.

Fields of Study & Subjects

Building Energy and Comfort Optimization Building energy efficiency and sustainability Refrigeration and Air Conditioning Technologies

Publication details

Pages
387–424
Publication date
20 January 2026
Language
DE