D Konstruktionen und Baustoffe
Abstract
In diesem Beitrag werden die Auswirkungen der Erwärmung von im Mittel +2 °C und +4 °C auf Heizwärme-, Kühlbedarf, Heiz- und Kühllast für je ein 15, 45 und 100 kWh/m²a Gebäude (heutigem Klima Innsbruck) für die Klimate Innsbruck, Rom und Stockholm analysiert. In Innsbruck sinkt der Heizwärme- und steigt der Kühlbedarf. Durch Optimierung kann bei +4 °C auf Heizen und Kühlen, aber nicht Entfeuchten verzichtet werden. Für alte Gebäude dominiert der Heizwärmebedarf, der Gesamtenergiebedarf sinkt leicht und verschiebt sich Richtung Sommer. Für Rom ist der Heizwärmebedarf schon heute für gut gedämmte Gebäude Null, für schlechter gedämmte Gebäude reduziert er sich. Dafür steigt der Kühlund Entfeuchtungsbedarf stärker an. In Stockholm bleibt der Kühlbedarf bei +4 °C sehr gering. Der Heizwärmebedarf sinkt, damit sinkt der Gesamtenergiebedarf. Generell haben sehr gut gedämmte Gebäude mit Abluftwärmerückgewinnung (Passivhäuser) für alle Klimate den geringsten Energiebedarf für Heizen und Kühlen.
Fields of Study & Subjects
Building Energy and Comfort Optimization
Building energy efficiency and sustainability
Refrigeration and Air Conditioning Technologies
Publication details
- Pages
- 387–424
- Publication date
- 20 January 2026
- Language
- DE