Ergänzende Regelungen für den Brückenbau – Einwirkungen und Details

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Authors: Gero A. Marzahn
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Abstract

Abstrakt Die Erfahrungen mit älteren Stahl‐ und Stahlverbundbrücken zeigen, dass die Ermüdungssicherheit bei Nachrechnungen meist nicht nachgewiesen werden kann. Darüber hinaus treten insbesondere in den Fügebereichen, wie Innenrahmen, Aussteifungsschotten und äußeren Aussteifungsdiagonalen, häufig Schäden auf, die auf eine unzureichende Ermüdungsfestigkeit hinweisen. Die Problemstellung ist auf das zum damaligen Zeitpunkt geringe Wissen über ermüdungswirksame Beanspruchungen bei Straßenbrücken und deren Wirkung zurückzuführen – ein Problem, das teilweise bis heute besteht. Vielfach überlagern sich diese Einflüsse mit Einwirkungen und ggf. Vorschädigungen aus unsachgemäß ausgeführten Erhaltungsarbeiten. Damals wie heute werden Einwirkungen aus Erhaltungsarbeiten, z. B. dem Heißeinbau von Belägen, nur unzureichend berücksichtigt. Um hier Verbesserungen einzuführen und zukünftig maschinengeführte Belagsarbeiten großflächig durchführen zu können, wurden nachstehende Regelungen erarbeitet, die Lücken in der Norm schließen und dem Bauherrn bei Entscheidungen zur Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen größere Handlungsspielräume eröffnen. Pilotartig wurden diese Vorgaben beim Ersatzneubau der Rahmedetalbrücke an der A 45 umgesetzt.

Fields of Study & Subjects

Structural Engineering and Materials Analysis Civil and Structural Engineering Research Fatigue and fracture mechanics

Publication details

Journal / source
Bautechnik
Volume
103
Issue
2
Pages
159–166
Publication date
19 January 2026
Language
DE