(Schwer‐) Metalle und Gehirn gehen gar nicht? Denkste!

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Authors: Sabine Becker
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Abstract

Zusammenfassung Obwohl wir erst am Anfang des Verständnisses der Rolle von Metallen im ZNS stehen, ergeben sich erste Teile eines zusammenhängenden Bildes. Die Biometalle Kupfer, Mangan, Eisen und Zink sind von zentraler Bedeutung in der Signalweiterleitung und somit einer gesunden Gehirnfunktion. Bricht ihre Homöostase zusammen, hat dies entsprechend dramatische Folgen, denn eine gestörte Metallionenhomöostase hat einen enormen Einfluss nicht nur auf unsere physische, sondern auch psychische Gesundheit. Wollen wir neurodegenerative Erkrankungen ursächlich behandeln, so sollten wir uns bei der Forschung nicht nur auf (im chemischen Sinne) organische Wirkmechanismen und nicht‐körpereigene Metalle wie bspw. Aluminium konzentrieren, sondern verstärkt auf unsere körpereigenen (Schwer‐) Metalle, die ganz natürlich in unserem Gehirn vorkommen, nur im Falle von Erkrankung offenbar leider nicht immer da, wo sie eigentlich sein sollten.

Fields of Study & Subjects

Trace Elements in Health Heavy Metal Exposure and Toxicity Neurological diseases and metabolism

Publication details

Journal / source
Chemie in unserer Zeit
Volume
60
Issue
1
Pages
10–23
Publication date
1 February 2026
Language
DE