Sichere Schülerexperimente mit Iod

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Authors: Horst Jan Klemeyer
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Abstract

Iod spielt im experimentellen Chemieunterricht eine besondere Rolle, da es im Vergleich zu anderen Halogenen eine geringere akute Toxizität aufweist und als Feststoff gut handhabbar ist. Viele grundlegende Schülerexperimente erfordern daher den Einsatz von Iod. So werden Kupfer(I)‐iodid und Zink (II)‐iodid in der Regel aus festem Iod hergestellt [1, 2]. Die Lugolsche Lösung oder das Chlor‐Zink‐Iod‐Reagenz dienen zur Identifikation von Stärke bzw. Cellulose [3–6]. Zudem lässt sich die Keto‐Enol‐Tautomerie von Aceton durch die Addition von Iod an die Enolform nachweisen [7, 8]. Jedoch kann Iod unverträglich sein und iodidhaltigen Lösungen sind bei wiederholter Exposition ein Schilddrüsengift [9–12].

Fields of Study & Subjects

Various Chemistry Research Topics Chemical Safety and Risk Management Chemistry Education and Research

Publication details

Journal / source
CHEMKON
Volume
33
Issue
3
Pages
91–94
Publication date
7 February 2026
Language
EN