Komplexchemie im Unterricht: Der Spin‐Crossover‐Komplex Tris(4‐amino‐4H‐1,2,4‐triazol)‐eisen(II)‐sulfat

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Authors: Sebastian Förster
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Abstract

Die Komplexchemie bietet an vielen Stellen die Möglichkeit, thematische Vernetzungen zu schaffen. Im Folgenden soll die einfache Umsetzbarkeit und Relevanz des Spin‐Crossover‐Komplexes T ris(4‐Amino‐4H‐1,2,4‐triazol)‐eisen(II)‐sulfat für den Schulunterricht aufgezeigt werden. Durch die leichte, kostengünstige und ungefährliche Synthese durch eine Verreibung im Mörser bietet dieser Komplex eine Vielfalt an Chancen für den regulären Unterricht. Das Basiskonzept der Struktur‐Eigenschafts‐Beziehung wird sogar in zwei Stoffeigenschaften bedient: Farbänderung und der Wechsel von diamagnetischen Eigenschaften zu paramagnetischen Eigenschaften können durch das Erhitzen mit handelsüblichen Haartrocknern hervorgerufen werden. Die Änderung der magnetischen Eigenschaften kann leicht mit Hilfe eines Neodymmagneten beobachtet werden. Die Auswertung ist eine Anwendung der Ligandenfeldtheorie für oktaedrische Komplexe. Darstellung, Untersuchung des Komplexes und Auswertung sind als SchülerInnen‐Experiment für eine Doppelstunde geplant.

Fields of Study & Subjects

Magnetism in coordination complexes Metal-Catalyzed Oxygenation Mechanisms Lanthanide and Transition Metal Complexes

Publication details

Journal / source
CHEMKON
Volume
33
Issue
1
Pages
27–30
Publication date
1 January 2026
Language
EN