Erweiterung der DASt‐Richtlinie 026 um höchstfeste Baustähle und Berücksichtigung geometrischer Fertigungsimperfektionen

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Authors: Philipp Weidner, Thomas Ummenhofer, Lisa‐Marie Gölz, Ulrike Kuhlmann, Wilko Flügge, Benjamin Ripsch, Göran Gabriel, Andreas Gericke
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Abstract

Abstrakt Der Einsatz höchstfester Stähle bringt bei hoch beanspruchten Stahlkonstruktionen zahlreiche Vorteile mit sich. Bei ermüdungsbeanspruchten Konstruktionen führt die derzeitige Ausgestaltung der Ermüdungsnachweise in den einschlägigen Regelwerken, die die Kerbfalleinordnung unabhängig von der Werkstofffestigkeit vornehmen, jedoch zu einer limitierten Nutzbarkeit dieser Werkstoffe unter ermüdungsrelevanten Beanspruchungen. Durch den Einsatz höherfrequenter Hämmerverfahren (HFH) zur Schweißnahtnachbehandlung lässt sich die Ermüdungsfestigkeit geschweißter Verbindungen signifikant erhöhen, wohingegen dieser Effekt mit steigender Festigkeit des Grundwerkstoffs weiter zunimmt. Im Rahmen des Forschungsprojekts P 1505 wurde der Einfluss der HFH‐Nachbehandlung auf die Ermüdungsfestigkeit höchstfester Baustähle bis S960 untersucht. Besonderes Augenmerk galt dabei auch geometrischen Fertigungsimperfektionen außerhalb der zulässigen Grenzen gemäß Bewertungsgruppe B der DIN EN ISO 5817. Ziel der Untersuchungen ist die wissenschaftlich fundierte Erweiterung der im Jahr 2019 veröffentlichten DASt‐Richtlinie 026 sowie des neuen Anhangs F in FprEN 1993‐1‐9, um eine wirtschaftliche Ermüdungsbemessung von HFH‐behandelten Schweißverbindungen aus höchstfesten Stählen zu ermöglichen.

Fields of Study & Subjects

Fatigue and fracture mechanics Welding Techniques and Residual Stresses Structural Engineering and Materials Analysis

Publication details

Journal / source
Stahlbau
Volume
95
Issue
2
Pages
165–183
Publication date
27 January 2026
Language
EN