Ingenieurwissenschaftliche Exzellenz – zwischen Tradition und Transformation

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Authors: Thomas Prohaska
Cited by: 1

Abstract

Zusammenfassung Die Montanuniversität Leoben als hochspezialisierte Universität in systemrelevanten Bereichen verortet ihre ingenieurwissenschaftliche Identität konsequent entlang des Wertschöpfungskreislaufs Rohstoffe – Prozesse – Materialien („Circular Engineering“). Ausgehend von dieser „DNA“ sind neue Themenfelder wie Nachhaltigkeit und Kreislaufprozesse, Sicherheit und Resilienz, cyber-physische Systeme oder Raumfahrt eine logische Weiterentwicklung der etablierten Kernkompetenzen. Internationalisierung ist ein Qualitätsinstrument, das über die europäische Allianz EURECA-PRO Mobilität ohne Studienzeitverlust, gemeinsame Curricula und Joint Degrees ermöglicht. Die Bedeutung internationaler Partnerschaften für Kapazitätsaufbau, Stabilität und Resilienz ist seit jeher ein wesentlicher Qualitätsfaktor der Montanuniversität. Die konsequente Weiterentwicklung einer strategischen Studienarchitektur (gemeinsames ingenieurwissenschaftliches Grundjahr parallel Deutsch/Englisch; modularisierte 5‑ECTS-Einheiten), der Ausbau digitaler Lehre (Teaching Support, Micro-Credentials, KI-gestützte Lernumgebungen) sowie die Rolle von Forschung und Doktorat als Magnet sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die Zukunft. Eine nachhaltige positive Entwicklung der Studierendenzahlen erfordert darüber hinaus konsequente Maßnahmen zur Sichtbarkeit der Montanuniversität Leoben – national wie international.

Fields of Study & Subjects

Interdisciplinary Research and Collaboration Sustainability in Higher Education Corporate Management and Leadership

Publication details

Journal / source
BHM Berg- und Hüttenmännische Monatshefte
Publisher
Springer Science and Business Media LLC
Volume
171
Issue
4
Pages
188–191
Publication date
24 February 2026
Language
DE