Schädel-Hirn-Trauma: was können wir besser machen, was brauchen wir dafür?

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Authors: Habyna Ravichandrajah, Linda von der Heiden, Tobi Engelke, Julia Konrad, Maria-Grazia Gerard, Michaela Veronika Bonfert, Nora Bruns
Cited by: 1
References: 28

Abstract

Zusammenfassung Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) stellt eine der häufigsten und klinisch relevantesten Verletzungen im Kindes- und Jugendalter dar. Trotz überwiegend leichten Verläufen besteht Optimierungsbedarf in Diagnostik, Akutversorgung und Nachsorge. Zentrale Elemente sind eine strukturierte Anamnese, standardisierte neurologische Untersuchung sowie eine risikobasierte Indikationsstellung hinsichtlich Bildgebung und Überwachung, um unnötige Strahlenexposition und Hospitalisierungen zu vermeiden. In der Beratung sollte neben den Hinweisen auf Warnzeichen einer verzögert auftretenden intrakraniellen Komplikation insbesondere das Vorgehen für ein graduelles, symptomadaptiertes Return-to-School und Return-to-Sport im Mittelpunkt stehen. Persistierende postkonkussive Symptome betreffen bis zu einem Drittel der Kinder und erfordern ein multidimensionales und interprofessionelles Vorgehen. Die frühzeitige Identifikation von Risikofaktoren sowie ein multimodales, biopsychosoziales Behandlungskonzept können langfristige Beeinträchtigungen wesentlich reduzieren. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Versorgung betroffener Kinder nachhaltig zu verbessern.

Fields of Study & Subjects

Traumatic Brain Injury and Neurovascular Disturbances Traumatic Brain Injury Research Trauma and Emergency Care Studies

Publication details

Journal / source
Pädiatrie & Pädologie
Publisher
Springer Science and Business Media LLC
Publication date
22 January 2026
Language
DE