Borderline-Ovarialkarzinom und low-grade-seröses Ovarialkarzinom bei Patientinnen mit Kinderwunsch

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Authors: Ricardo Enrique Felberbaum, Anke Brössner, Maria-Rita Anwander, Wolfgang Küpker
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Abstract

Zusammenfassung Das Borderline-Ovarialkarzinom und das low-grade-seröse Ovarialkarzinom (LGSOC) machen ca. 10–20 % aller Ovarialkarzinome aus. Auch wenn die Prognose des LGSOC erheblich besser ist als die des high-grade-serösen Ovarialkarzinoms (HGSOC) mit deutlich längerem „overall survival“, wird die Diagnose häufig bei jüngeren Frauen gestellt, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Gleiches gilt für das Borderline-Karzinom des Ovars. In beiden Fällen stellt sich die entscheidende Frage nach Möglichkeiten des Fertilitätserhalts. Während beim Borderline-Karzinom ein solches den Uterus und mindestens ein Ovar oder Ovaranteile erhaltendes Vorgehen in allen Stadien möglich ist, beschränkt sich diese Möglichkeit beim LGSOC auf die Stadien IA und IC1. Bei Stadium IC2 und IC3 bliebe nur die Möglichkeit der kontrollierten ovariellen Stimulation unter Co-Medikation mit Aromatasehemmern für den Erhalt einer Eizellreserve.

Fields of Study & Subjects

Ovarian cancer diagnosis and treatment Testicular diseases and treatments PARP inhibition in cancer therapy

Publication details

Journal / source
Gynäkologische Endokrinologie
Volume
24
Issue
1
Pages
58–61
Publication date
7 January 2026
Language
DE