Studierende in der Krise: Psychische Belastung und die Rolle der digitalen Gesundheitskompetenz

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Authors: Caroline Lutz-Kopp, Ursula Luka-Krausgrill, Maria Gropalis, Bozana Meinhardt‐Injac
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References: 28

Abstract

Zusammenfassung Hintergrund Die psychische Gesundheit von Studierenden hat in den letzten Jahren weiter abgenommen. Gleichzeitig werden digitale Unterstützungsangebote wenig genutzt. Möglicherweise liegt das an einer geringen digitalen psychischen Gesundheitskompetenz (DPGK). Fragestellung Diese Arbeit untersucht die Veränderung der psychischen Gesundheit Studierender der JGU im Vergleich zu einer Befragung im Jahr 2017 sowie verschiedene Determinanten psychischer Gesundheit, unter anderem die DPGK. Material und Methode Anhand einer Online-Umfrage ( N = 2436) wurden Burnout (MBI-KV SS), Resilienz (RS-13), wahrgenommene Studienbedingungen (JCQ-Studium) sowie die digitale psychische Gesundheitskompetenz (DHLI) erhoben. Ergebnisse Die vorliegende Stichprobe ist psychisch belasteter als die Studierenden im Jahr 2017. Die DPGK ist in der Stichprobe mittel bis leicht niedrig ausgeprägt. Die DPGK ist ein Schutzfaktor im Umgang mit stressbezogenen Anforderungen. Schlussfolgerung Die Ergebnisse zeigen, dass die Belastung Studierender der JGU in den letzten Jahren zugenommen hat. Die Förderung der psychischen Gesundheit sollte daher in den Studienalltag integriert werden. Damit digitale Angebote besser genutzt werden, scheint es von Bedeutung zu sein, die DPGK Studierender zu steigern.

Fields of Study & Subjects

Healthcare professionals’ stress and burnout Digital Mental Health Interventions Technostress in Professional Settings

Publication details

Journal / source
Prävention und Gesundheitsförderung
Publication date
8 January 2026
Language
DE