Christ, Katharina: Verschwörungstheorien im Videoformat: Multimodale Kommunikationsmuster in deutschsprachigen YouTube-Videos zur COVID-19-Pandemie.

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Authors: Tim Schatto‐Eckrodt
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Abstract

Forschung zu Verschwörungstheorien hat Hochkonjunktur.Befeuert zum einen durch die inhaltliche Nähe zum wachsenden Feld der Misinformationsforschung und zum anderen durch die COVID-19-Pandemie, ist die Anzahl der wissenschaftlichen Artikel und Bücher zum Thema Verschwörungstheorien regelrecht explodiert.Das Phänomen war und ist dabei für viele unterschiedliche Fachrichtungen interessant: von der psychologischen Forschung, die sich den individuellen Persönlichkeitsmerkmalen widmet, die den Glauben an Verschwörungstheorien bedingen, über die Informatik und Computerlinguistik, die nach Wegen sucht, verschwörungstheoretische Inhalte automatisiert zu detektieren, um sie aufgrund einer angenommenen, inhärenten Schädlichkeit aus Online-Diskursen zu verbannen, bis zur Medien-und Kommunikationswissenschaft, die sich mit den Auswirkungen von Verschwörungstheorien auf unsere (digitalen) Öffentlichkeiten beschäftigt.Ein aktuelles Beispiel für die medienwissenschaftliche Perspektive auf dieses in letzter Zeit vielbeforschte Thema ist die an der Universität Trier entstandene Dissertation von Katharina Christ, die sich dem Phänomen von einer bisher nur selten beachteten Perspektive nähert: der multimodalen Kommunikation.Konkret betrachtet Christ in ihrer Arbeit das Fallbeispiel deutschsprachiger verschwörungstheoretischer YouTube-Videos zur COVID-19-Pandemie und analysiert in einer qualitativen multimodalen Inhaltsanalyse die wiederkehrenden Muster dieser Videos auf drei Ebenen: Format-

Fields of Study & Subjects

Misinformation and Its Impacts Communication and COVID-19 Impact Discourse Analysis and Cultural Communication

Publication details

Journal / source
Publizistik
Volume
71
Issue
1
Pages
101–103
Publication date
12 January 2026
Language
DE