Soziale Arbeit mit rechtsaffinen Adressat*innen

Read full text
Authors: Helen Breit, Albert Scherr
Cited by: 0
References: 12

Abstract

Zusammenfassung Der Beitrag analysiert die wachsenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Umgang mit rechtsaffinen Adressat*innen in Regelangeboten. Es wird gezeigt, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Orientierungen längst keine Phänomene mehr sind, die nur für einschlägig spezialisierte Projekte der Sozialen Arbeit bedeutsam sind, sondern zunehmend in allen Bereichen der Sozialen Arbeit sichtbar werden. Der Text diskutiert die begrenzten Einflussmöglichkeiten der Sozialen Arbeit im Kontext der gesellschaftlichen Ursachen von Rechtsextremismus, betont jedoch zugleich den Auftrag der Sozialen Arbeit sowie die Bedeutung professioneller Haltungen, tragfähiger Arbeitsbeziehungen und reflexiver Grenzziehungen. Im Fokus stehen Spannungsfelder zwischen Hilfeauftrag, demokratischer Positionierung und der Notwendigkeit, menschenverachtenden Einstellungen entgegenzutreten, ohne den Zugang zu Unterstützungsleistungen zu verwehren. Dieser Beitrag ist Teil des Schwerpunktes „Soziale Arbeit mit rechtsaffinen Adressat*innen“ in Ausgabe 1/26.

Fields of Study & Subjects

German legal social and political studies Social Work Education and Practice Social Sciences and Policies

Publication details

Journal / source
Sozial Extra
Volume
50
Issue
1
Pages
4–10
Publication date
1 February 2026
Language
DE