Soziale Arbeit mit rechtsaffinen Adressat*innen
Abstract
Zusammenfassung Der Beitrag analysiert die wachsenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Umgang mit rechtsaffinen Adressat*innen in Regelangeboten. Es wird gezeigt, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Orientierungen längst keine Phänomene mehr sind, die nur für einschlägig spezialisierte Projekte der Sozialen Arbeit bedeutsam sind, sondern zunehmend in allen Bereichen der Sozialen Arbeit sichtbar werden. Der Text diskutiert die begrenzten Einflussmöglichkeiten der Sozialen Arbeit im Kontext der gesellschaftlichen Ursachen von Rechtsextremismus, betont jedoch zugleich den Auftrag der Sozialen Arbeit sowie die Bedeutung professioneller Haltungen, tragfähiger Arbeitsbeziehungen und reflexiver Grenzziehungen. Im Fokus stehen Spannungsfelder zwischen Hilfeauftrag, demokratischer Positionierung und der Notwendigkeit, menschenverachtenden Einstellungen entgegenzutreten, ohne den Zugang zu Unterstützungsleistungen zu verwehren. Dieser Beitrag ist Teil des Schwerpunktes „Soziale Arbeit mit rechtsaffinen Adressat*innen“ in Ausgabe 1/26.
Fields of Study & Subjects
German legal
social
and political studies
Social Work Education and Practice
Social Sciences and Policies
Publication details
- Journal / source
- Sozial Extra
- Volume
- 50
- Issue
- 1
- Pages
- 4–10
- Publication date
- 1 February 2026
- Language
- DE