Nicht auf Knopfdruck – Wie Offene Kinder- und Jugendarbeit Lebenswege prägt
Abstract
Zusammenfassung Der Essay erzählt aus autobiografischer Perspektive die Geschichte des Autors, der in einem sozial belasteten Quartier aufwächst und in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) einen Ort findet, der seinem Leben eine neue Richtung gibt. Aus einer biografischen Perspektive entfaltet der Text, wie Beziehungen, Räume und Freiwilligkeit in der OKJA nachhaltige Wirkungsprozesse ermöglichen, die oft unscheinbar beginnen und erst im Rückblick sichtbar werden. Anhand konkreter Erlebnisse wird beschrieben, wie pädagogische Präsenz, Orientierung und Beziehungsarbeit dazu beitragen, Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit und Handlungskompetenz wachsen zu lassen. Der Essay verbindet persönliche Erfahrungen mit fachlichen Einsichten aus Sozialraumforschung, Jugendentwicklung und Wirkungstheorien und zeigt, warum Offene Arbeit gerade dort bedeutsam ist, wo andere Systeme an ihre Grenzen stoßen. Er macht am Beispiel des Autors sichtbar, dass Wirkung in der OKJA nicht laut entsteht, sondern leise und doch lebensprägend sein kann.
Fields of Study & Subjects
Educational Practices and Policies
Youth Development and Social Support
Social Sciences and Policies
Publication details
- Journal / source
- Sozial Extra
- Volume
- 50
- Issue
- 2
- Pages
- 121–126
- Publication date
- 25 February 2026
- Language
- DE