Neue endokrine Therapiekonzepte beim Mammakarzinom
Abstract
Zusammenfassung Patientinnen mit HR-positivem (Hormonrezeptor), Her2-negativem frühem Brustkrebs, die den Einschlusskriterien der MonarchE- bzw. NATALEE-Studie entsprechen und somit ein erhöhtes Rezidivrisiko aufweisen, profitieren von einer adjuvanten intensivierten antihormonellen Therapie mit Abemaciclib (verbessertes IDFS (invasive disease free survival) und OS (overall survival)) für 2 Jahre kombiniert mit AI (Aromatase-Inhibitor) oder Tam ± GnRH-Analoga (Tamoxifen, Gonadotropin releasing hormone- Analoge) oder Ribociclib (verbessertes IDFS) für 3 Jahre kombiniert mit AI ± GnRH-Analoga. Ein adäquates Nebenwirkungsmanagement ist bei beiden Substanzen vor allem in den ersten 3 Monaten essenziell, um bei dadurch erreichter guter Lebensqualität die Compliance für die geplante mehrjährige Therapie zu stärken und unnötige Therapieabbrüche zu verhindern. Im metastasierten Setting hat sich die Therapielandschaft in den letzten Jahren vervielfacht, und bei hormonabhängigem Brustkrebs kann in diesem Setting durch den Einsatz der oben genannten Substanzen eine orale Therapieform bei guter Lebensqualität angeboten werden, und erst bei der Drittlinie wird auf intravenöse Therapieformen umgestellt.
Fields of Study & Subjects
Advanced Breast Cancer Therapies
Breast Cancer Treatment Studies
Endometrial and Cervical Cancer Treatments
Publication details
- Journal / source
- Gynäkologie in der Praxis
- Volume
- 36
- Issue
- 1
- Pages
- 4–7
- Publication date
- 9 February 2026
- Language
- DE