Regelspiele in der Kita
Abstract
Zusammenfassung: (Regel-)Spiele sind für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung; sie fördern sowohl bereichsspezifische als auch -übergreifende (kognitive) Kompetenzen ( Leuchter, 2013 ; O’Neill & Holmes, 2022 ). Obwohl zunehmend die Förderung bereichsübergreifender kognitiver Kompetenzen in Kitas gefordert wird, scheint das Potenzial von Regelspielen hier bisher nur wenig im Fokus zu stehen. Die vorhandenen regelspielbasierten Studien fokussieren zudem primär auf die Handlungskompetenzen der Fachkräfte. Die Adaptivität der Interaktionen in der Trias aus Fachkraft, Kind(ern) und Lerngegenstand ( Neuß, 2014 ), die zunehmend als ein zentrales Qualitätskriterium einer lernförderlichen Interaktionsgestaltung gilt ( Hardy, Decristan & Klieme, 2019 ), wird bisher kaum untersucht. Hier setzt der vorliegende Beitrag an und fokussiert Unterschiede hinsichtlich der Gestaltung adaptiver dyadischer Fachkraft-Kind-Interaktionen aus kognitiver Perspektive zwischen unterschiedlichen Regelspielen. Es zeigt sich, dass die Adaptivität der Interaktion bei problembasierten Spielen höher ist als bei Glücksspielen.
Fields of Study & Subjects
Early Childhood Education and Development
Developmental and Educational Neuropsychology
Education Methods and Practices
Publication details
- Journal / source
- Frühe Bildung
- Publication date
- 27 February 2026
- Language
- DE