Prostata-Fusionsbiopsie: MRT- und Ultraschall-Volumendiskrepanzen problematisch

View at publisher
Authors: Judith Lorenz
Cited by: 0
References: 1

Abstract

Fusionsbiopsien der Prostata, bei welchen Magnetresonanztomografie (MRT)-Aufnahmen mit Ultraschallbildern in Echtzeit kombiniert werden, verbessern zwar die Diagnoserate klinisch signifikanter Karzinome, dennoch entgeht auch bei dieser Strategie ein beträchtlicher Anteil von Tumoren der Detektion. Der Biopsieerfolg hängt von der Präzision der Bildfusion ab. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Biopsieergebnis und volumetrischen Diskordanzen? Fazit Die Fusionsbiopsie, so das Fazit der Forschenden, detektiert mehr höhergradige Prostatakarzinome als die systematische Biopsie. Dieser Vorteil nimmt allerdings mit zunehmender Volumendiskrepanz zwischen den MRT- und den Ultraschallbildern ab. Kritisch seien dabei offenbar Abweichungen von mehr als 5ml. Die Untersuchenden müssen sich dieser Problematik bewusst sein, betonen sie. Publication History Article published online: 16 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Fields of Study & Subjects

Prostate Cancer Diagnosis and Treatment Urinary Bladder and Prostate Research Prostate Cancer Treatment and Research

Publication details

Journal / source
Aktuelle Urologie
Volume
57
Issue
01
Pages
14–16
Publication date
1 February 2026
Language
DE