Stress und Stressbewältigung mit BERN bei psychischen Krankheiten

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Authors: Magdalena Wallkamm, Tobias Esch
Cited by: 1
References: 82

Abstract

Zusammenfassung Stress gilt als einer der zentralen „umweltbedingten“ Risikofaktoren für psychische Erkrankungen. Angesichts der zunehmenden Prävalenz von Stress und psychischen Störungen kommt dem subjektiven Erleben und der individuellen Reaktion auf Stressoren eine entscheidende Bedeutung zu. Der subjektiv erlebte Stress scheint stetig zu steigen. Eine chronische Stressbelastung kann zu einer Überaktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) führen und so die Entstehung psychischer Störungen begünstigen. Ein gesundheitsfördernder Lebensstil und wirksame Stressbewältigungsstrategien sind daher essenziell, um Stress zu reduzieren – etwa durch die Aktivierung der sog. „Entspannungsantwort“ mittels BERN. BERN steht für Behavior (Verhalten), Exercise (Bewegung), Relaxation (Entspannung) und Nutrition (Ernährung). Der Lebensstil stellt somit einen wichtigen Bestandteil in der Behandlung psychischer Erkrankungen im stationören sowie im ambulanten Setting dar.

Fields of Study & Subjects

Stress Responses and Cortisol Alcoholism and Thiamine Deficiency Fibromyalgia and Chronic Fatigue Syndrome Research

Publication details

Journal / source
Nervenheilkunde
Publisher
Georg Thieme Verlag KG
Volume
45
Issue
03
Pages
137–145
Publication date
1 March 2026
Language
DE