Sektorenübergreifende Versorgung – Gamechanger für die Chirurgie?

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Authors: Thomas Schmitz‐Rixen
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References: 20

Abstract

Definition und Zielsetzung Die medizinische Versorgung in Deutschland ist traditionell in unterschiedliche Versorgungssektoren gegliedert – insbesondere in die ambulante, stationäre sowie rehabilitative und pflegerische Versorgung. Diese sektorale Trennung hat historisch gewachsene und organisatorische Gründe, führt jedoch in der Praxis häufig zu Brüchen in der Versorgungskette, Informationsverlusten und ineffizienten Behandlungsverläufen. Besonders in der Chirurgie, wo komplexe Behandlungsabläufe mit hohem Koordinationsbedarf bestehen, wird die Notwendigkeit einer sektorenübergreifenden Versorgung deutlich [ 1 ]. Ziel sektorenübergreifender Versorgung ist es, die Fragmentierung im Gesundheitssystem zu überwinden und eine patientenzentrierte, durchgängig koordinierte Behandlung zu ermöglichen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, den Informationsfluss über die Sektorengrenzen hinweg sicherzustellen, um Kontinuität und Qualität der Versorgung zu gewährleisten [ 2 ]. Publication History Article published online: 02 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Fields of Study & Subjects

Healthcare Systems and Technology Hospital Admissions and Outcomes Enhanced Recovery After Surgery

Publication details

Journal / source
Zentralblatt für Chirurgie - Zeitschrift für Allgemeine Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie
Volume
151
Issue
02
Pages
125–131
Publication date
2 February 2026
Language
DE