Sektorenübergreifende Versorgung – Gamechanger für die Chirurgie?
Abstract
Definition und Zielsetzung Die medizinische Versorgung in Deutschland ist traditionell in unterschiedliche Versorgungssektoren gegliedert – insbesondere in die ambulante, stationäre sowie rehabilitative und pflegerische Versorgung. Diese sektorale Trennung hat historisch gewachsene und organisatorische Gründe, führt jedoch in der Praxis häufig zu Brüchen in der Versorgungskette, Informationsverlusten und ineffizienten Behandlungsverläufen. Besonders in der Chirurgie, wo komplexe Behandlungsabläufe mit hohem Koordinationsbedarf bestehen, wird die Notwendigkeit einer sektorenübergreifenden Versorgung deutlich [ 1 ]. Ziel sektorenübergreifender Versorgung ist es, die Fragmentierung im Gesundheitssystem zu überwinden und eine patientenzentrierte, durchgängig koordinierte Behandlung zu ermöglichen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, den Informationsfluss über die Sektorengrenzen hinweg sicherzustellen, um Kontinuität und Qualität der Versorgung zu gewährleisten [ 2 ]. Publication History Article published online: 02 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Fields of Study & Subjects
Healthcare Systems and Technology
Hospital Admissions and Outcomes
Enhanced Recovery After Surgery
Publication details
- Journal / source
- Zentralblatt für Chirurgie - Zeitschrift für Allgemeine Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie
- Volume
- 151
- Issue
- 02
- Pages
- 125–131
- Publication date
- 2 February 2026
- Language
- DE