Retardiertes Calcifediol normalisiert die Serumkonzentration von 1,25-Dihydroxy-Vitamin D und verhindert die Progression des sekundären Hyperparathyreoidismus bei Hämodialysepatienten
Abstract
Zusammenfassung Die Serumkonzentrationen von 25-Hydroxyvitamin D (25 D, Calcifediol) und 1,25-Dihydroxy-Vitamin D (1,25 D, Calcitriol) fallen mit fortschreitender chronischer Nierenkrankheit (CKD) ab und führen ohne eine wirksame Vitamin-D-Supplementation zu einem sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT). Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit nichtdialysepflichtigen CKD-Patienten haben gezeigt, dass Calcifediol mit retardierter Wirkstofffreisetzung (ERC: „extended-release calcifediol“) die 25D- und 1,25D-Serumkonzentration effektiv erhöht und die erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) trotz des fortschreitenden Verlusts der renalen Cytochrom-P450-25D-1α-Hydroxylase (CYP27B1) senkt. Über den potentiellen Nutzen bei der Behandlung von SHPT bei terminaler Niereninsuffzienz ist wenig bekannt.
Fields of Study & Subjects
Parathyroid Disorders and Treatments
Vitamin D Research Studies
Dialysis and Renal Disease Management
Publication details
- Journal / source
- Nephrologie aktuell
- Volume
- 30
- Issue
- 01
- Pages
- 18–18
- Publication date
- 1 February 2026
- Language
- DE