Hirnschäden nach schwerer fetomaternaler Transfusion

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Abstract

Die fetomaternale Transfusion (FMT) wurde mit höheren Raten an perinataler Mortalität und Morbidität in Verbindung gebracht. Daten zur Prognose nach einer schweren FMT sind jedoch begrenzt, insbesondere was kurzfristige neonatologische Outcome-Daten und langfristige neurologische Entwicklungsstörungen (NDI) bei Überlebenden betrifft. Ziel der Forschergruppe war es deshalb, die Häufigkeit unerwünschter Folgeerscheinungen einer schweren FMT zu ermitteln. Fazit Dies ist die bislang größte Langzeit-Follow-up-Studie zu Neugeborenen mit FMT. Die Ergebnisse zeigen, dass bis zu einem Fünftel der Überlebenden langfristig unter einer NDI leiden können. Nach Ansicht der Autoren unterstreicht dies die Notwendigkeit einer routinemäßigen Langzeitnachsorge bei allen Neugeborenen mit schwerer FMT. Publication History Article published online: 25 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Fields of Study & Subjects

Neonatal and fetal brain pathology Neonatal Health and Biochemistry Assisted Reproductive Technology and Twin Pregnancy

Publication details

Journal / source
Neonatologie Scan
Volume
15
Issue
01
Pages
39–40
Publication date
25 February 2026
Language
DE