Entwicklungsneurologische Prognose bei neonataler Enzephalopathie
Abstract
Neugeborene mit einer neonatalen Enzephalopathie leiden häufig unter einer hämodynamischen Instabilität. Deren Management während der Hypothermietherapie bzw. der Wiedererwärmungsphase stellt eine heikle Behandlungssituation dar. Das Vorgehen variiert von Klinik zu Klinik. Inwiefern beeinflussen hämodynamische Komplikationen und die kardiovaskuläre Behandlungsstrategie die entwicklungsneurologische Prognose der Neugeborenen? Fazit Bei Neugeborenen mit einer neonatalen Enzephalopathie und niedrigem Systemblutdruck stellen sowohl hypoxische Hirnschäden als auch eine längere hämodynamische Unterstützung unabhängige Risikofaktoren für eine ungünstige Entwicklungsprognose dar, so die Forschenden. Gleiches gelte offenbar auch für die rechtsventrikuläre Dysfunktion. Sie sehen erheblichen Forschungsbedarf: Studien müssen nun klären, ob die Echokardiografie-geleitete Herzkreislaufunterstützung die Langzeitprognose verbessern kann. Publication History Article published online: 25 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Fields of Study & Subjects
Neonatal and fetal brain pathology
Fetal and Pediatric Neurological Disorders
Cardiovascular Conditions and Treatments
Publication details
- Journal / source
- Neonatologie Scan
- Volume
- 15
- Issue
- 01
- Pages
- 22–23
- Publication date
- 25 February 2026
- Language
- DE