Intermittierende Hypoxämie bei Neugeborenen ist mit späterer Hypertonie assoziiert
Abstract
Etwa 5 % der sehr unreifen Frühgeborenen, die vor der 30. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, entwickeln eine systemische Hypertonie. Bei Erwachsenen und in Tiermodellen sind wiederkehrende Hypoxämie-Ereignisse mit systemischer Hypertonie verknüpft. Bei Neugeborenen sind diese Ereignisse mit ungünstigen Outcome-Parametern assoziiert. Ob sie jedoch ein Risikofaktor für Hypertonie sind, ist bislang unklar. Fazit Die Forschergruppe beobachtete eine höhere Inzidenz früher, intermittierender Hypoxämie-Ereignisse bei Frühgeborenen mit Hypertonie. Nach Ansicht der Autoren könnte eine Verringerung dieser Ereignisse in der kritischen Phase die spätere vaskuläre Belastung in dieser Population reduzieren. Publication History Article published online: 25 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Fields of Study & Subjects
Neonatal and fetal brain pathology
Neonatal Respiratory Health Research
Cardiovascular Conditions and Treatments
Publication details
- Journal / source
- Neonatologie Scan
- Volume
- 15
- Issue
- 01
- Pages
- 35–36
- Publication date
- 25 February 2026
- Language
- DE