„Schön“ bedeutet für das Gehirn oft „leicht zu verarbeiten“
Abstract
Das, was Menschen als visuelle Ästhetik empfinden, könnte tatsächlich nur mit geringerem Energieverbrauch im Gehirn assoziiert sein. Das zeigte eine experimentelle Studie mit über 1000 Personen. Bilder, deren Verarbeitung weniger Neuronen und weniger Stoffwechselarbeit erforderte, wurden durchweg als ästhetisch ansprechender bewertet. Das visuelle System des Gehirns bevorzugt offenbar ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Stimulation und geringen biologischen Kosten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass „Schönheit“ einfach eine Strategie des Gehirns sein könnte, um Energie zu sparen und gleichzeitig aktiv zu bleiben. [Nu] Publication History Article published online: 09 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Fields of Study & Subjects
Aesthetic Perception and Analysis
Visual perception and processing mechanisms
Face Recognition and Perception
Publication details
- Journal / source
- DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
- Volume
- 151
- Issue
- 04
- Pages
- 141–141
- Publication date
- 1 February 2026
- Language
- DE