Welche Rolle spielen Adipositas und damit verbundene Stoffwechselstörungen bei der rheumatoiden Arthritis?
Abstract
Zusammenfassung Dieser Artikel beschreibt die Rolle metabolischer Störungen bei rheumatoider Arthritis (RA) mit Fokus auf den Zusammenhängen mit Adipositas und der damit einhergehenden metabolischen Inflammation. Adipositas begünstigt chronische Entzündungen durch die vermehrte Freisetzung von Entzündungsmarkern aus dem Fettgewebe und beeinflusst so das Fortschreiten, den Schweregrad und das Therapieansprechen der RA. Weitere metabolische Risikofaktoren, wie Störungen des Glukose- und Fettstoffwechsels, und ungünstige Lebensstilfaktoren fördern entzündliche Prozesse zusätzlich und führen zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko bei RA-Patienten. Gemeinsame therapeutische Ansätze zur Verminderung der zugrundeliegenden Inflammation umfassen Gewichtsreduktion, eine antientzündliche Ernährung und den Einsatz spezifischer antirheumatischer Medikamente, die sowohl auf die Entzündungsprozesse als auch metabolische Begleiterkrankungen wirken. Mit einer integrierten Behandlungsstrategie, die das Entzündungsgeschehen, wie auch das metabolische Risikoprofil der Betroffenen berücksichtigt, können die Versorgung verbessert und unerwünschte Effekte minimiert werden.
Fields of Study & Subjects
Rheumatoid Arthritis Research and Therapies
Adipokines
Inflammation
and Metabolic Diseases
Cardiovascular Disease and Adiposity
Publication details
- Journal / source
- Diabetes aktuell
- Volume
- 24
- Issue
- 01
- Pages
- 20–26
- Publication date
- 1 February 2026
- Language
- DE