Phytotherapie in der Pneumologie: Evidenz, Anwendungsfelder und Grenzen

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Authors: Melanie Anheyer, R Schoop
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Abstract

Summary Phytotherapeutika werden in der Pneumologie vorwiegend zur Behandlung von akutem bzw. subakutem Husten im Rahmen von Atemwegsinfekten eingesetzt, deren Ätiologie eher viral anzusehen ist. Für mehrere standardisierte Extrakte (z.?B. Thymian und Efeublätter sowie deren Kombinationen, Pelargoniumwurzel, Myrtol/1,8-Cineol) liegen randomisierte placebokontrollierte Studien (RCTs) und teils auch Metaanalysen vor, die eine symptomlindernde Wirksamkeit belegen. In der Prävention, aber auch der Behandlung von (wiederkehrenden) Erkältungen, dem Hauptauslöser von Husten, kommen besonders Echinacea-purpurea-Extrakte zum Einsatz. Neue Daten aus Metaanalysen zeigen präventive Wirkung nun auch bei Tonsillitis, Sinusitis, Bronchitis oder Pneumonie (Sekundärinfekte). Der Beitrag fasst die aktuelle Evidenz aus Leitlinienempfehlungen (DEGAM), Bewertungen des HMPC (EMA) und klinischen Studien (Fokus-RCTs und Metaanalysen) zur Phytotherapie bei Atemwegsinfekten zusammen, insbesondere in der Pneumologie.

Fields of Study & Subjects

Herbal Medicine Research Studies Complementary and Alternative Medicine Studies Respiratory and Cough-Related Research

Publication details

Journal / source
Zeitschrift für Komplementärmedizin
Volume
18
Issue
01
Pages
44–49
Publication date
1 February 2026
Language
DE