Ein targetoides Exanthem als Zeichen des Rowell-Syndroms
Abstract
Zusammenfassung Das Rowell-Syndrom wurde erstmals 1963 beschrieben und ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein von kokardenförmigen, erythema-multiforme-ähnlichen Läsionen, kutanem Lupus erythematodes sowie ein charakteristisches immunologisches Muster in der Serologie, wie z.B. positive gesprenkelte ANA, Anti-Ro/SSA- oder Anti-La/SSB-Antikörper und ein positiver Rheumafaktor. Weltweit wurden weniger als 100 Fälle beschrieben, was diese Erkrankung zu einer seltenen Entität macht.Wir berichten über den Fall einer 67-jährigen Frau, bei der das Rowell-Syndrom ein Frühzeichen eines Lupus erythematodes war und einen entscheidenden Wegweiser für die Diagnosestellung darstellte. Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit, erythema-multiforme-ähnliche Läsionen im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen auch mit seltenen Hauterkrankungen wie dem Rowell-Syndrom in Verbindung zu bringen.
Fields of Study & Subjects
Systemic Lupus Erythematosus Research
Dermatological and COVID-19 studies
Vasculitis and related conditions
Publication details
- Journal / source
- Aktuelle Dermatologie
- Volume
- 52
- Issue
- 03
- Pages
- 87–90
- Publication date
- 13 February 2026
- Language
- DE