Ein targetoides Exanthem als Zeichen des Rowell-Syndroms

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Authors: Merian Ranjbaryan, A. Böer-Auer, Dieter Vieluf, Philine Steffen, Valentina Getova
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References: 7

Abstract

Zusammenfassung Das Rowell-Syndrom wurde erstmals 1963 beschrieben und ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein von kokardenförmigen, erythema-multiforme-ähnlichen Läsionen, kutanem Lupus erythematodes sowie ein charakteristisches immunologisches Muster in der Serologie, wie z.B. positive gesprenkelte ANA, Anti-Ro/SSA- oder Anti-La/SSB-Antikörper und ein positiver Rheumafaktor. Weltweit wurden weniger als 100 Fälle beschrieben, was diese Erkrankung zu einer seltenen Entität macht.Wir berichten über den Fall einer 67-jährigen Frau, bei der das Rowell-Syndrom ein Frühzeichen eines Lupus erythematodes war und einen entscheidenden Wegweiser für die Diagnosestellung darstellte. Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit, erythema-multiforme-ähnliche Läsionen im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen auch mit seltenen Hauterkrankungen wie dem Rowell-Syndrom in Verbindung zu bringen.

Fields of Study & Subjects

Systemic Lupus Erythematosus Research Dermatological and COVID-19 studies Vasculitis and related conditions

Publication details

Journal / source
Aktuelle Dermatologie
Volume
52
Issue
03
Pages
87–90
Publication date
13 February 2026
Language
DE