Romosozumab bei postmenopausaler Osteoporose: Skeletale Effektivität und kardiovaskuläre Sicherheit

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Authors: A Schick, Heike Weidner, María G. Ledesma-Colunga, Lorenz Christian Hofbauer, Elena A. Tsourdi
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Abstract

Einleitung: Ziel dieser Arbeit ist eine Analyse der Verträglichkeit, Effektivität und kardiovaskulären Sicherheit einer Therapie mit dem monoklonalen Antikörper gegen Sklerostin Romosozumab bei Patientinnen mit schwerer postmenopausaler Osteoporose unter Real life-Bedingungen. Methode : In dieser retrospektiven monozentrischen Analyse mit 12-monatigem Follow-up wurden Patientinnen mit schwerer postmenopausaler Osteoporose in der osteologischen Ambulanz des Universitätsklinikums Dresden rekrutiert. Einschlusskriterium war eine Behandlung mit Romosozumab für eine Dauer zwischen 6-12 Monaten. Anhand der erhobenen Daten wurde das Frakturrisiko bzw. das kardiovaskuläre Risiko zu Therapiebeginn anhand des FRAX-Scores bzw. QRISK3-Tools berechnet. Zudem wurden Knochendichtemessungen (Bone Mineral Density “BMD” in g/cm² am Femurhals, Gesamtfemur, LWS) mittels DXA vor und nach der Therapie an allen Messorten verglichen und in 3%igen sowie 6%igen Anstiegsschwellen zum Ausgangswert kategorisiert. Ergebnisse : Insgesamt wurden 69 Patientinnen in die Analyse eingeschlossen. Das Durchschnittsalter betrug 70.6± 9.2 Jahre (min. 46.6; max. 90.5). Vor dem Therapiebeginn hatten 13% der Patientinnen eine hüftgelenksnahe Fraktur und 77% mindestens eine Wirbelkörperfraktur. Der FRAX-Score für eine Major-osteoporotische Fraktur und Hüftfraktur zum Therapiebeginn lag bei 24% [IQR 17-32%] bzw. 9% [IQR 5.2-19] Vorbehandelt waren 24 Patientinnen (35%) ausschließlich mit einem oder mehreren Bisphosphonaten. Hingegen wurden fünf Patientinnen (7%) lediglich mit Denosumab vorbehandelt. 25 Patientinnen (36%) hatten im Vorfeld keine spezifische Osteoporose-Behandlung erhalten. Die übrigen 15 Patientinnen (22%) hatten diverse Vor-Behandlungsregimen mit verschiedenen Kombinationen. Aufgrund diverser Gründe (Osteosynthese, TEP-Versorgung, Spondylodese etc.) waren nicht alle DXA-Daten in allen Messorten verwertbar. Hier wurde bei den Patientinnen 13± 3 Monate nach dem Therapiebeginn eine Folge-DXA durchgeführt. Der Anstieg der BMD im LWS-Bereich betrug 13.2% [IQR 7.3 – 20.4%] (n: 57, p

Fields of Study & Subjects

Bone health and osteoporosis research Menopause: Health Impacts and Treatments Bone health and treatments

Publication details

Journal / source
Osteologie/Osteology
Volume
35
Publication date
23 February 2026
Language
DE