Seroscreening auf Anti-Azurocidin-Antikörper als potenzielle Biomarker für Krankheitsaktivität und Vorhersage von Exazerbationen bei Erwachsenen mit Bronchiektasen – Daten aus dem deutschen Bronchiektasenregister PROGNOSIS

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Authors: Raphael Ewen, Tina Büttner, Jan Fuge, A Grünewaldt, AT Kempa, B Schaaf, Urte Sommerwerck, Sivagurunathan Sutharsan, Pontus Mertsch, Jessica Rademacher, F C Ringshausen
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Abstract

Hintergrund: Azurocidin (AZU1) ist ein Glykoprotein aus neutrophilen Granulozyten und somit beteiligt an der neutrophilen Inflammation – eine wesentliche Rolle in der Entstehung und Progression von Bronchiektasen. Studien beschrieben Azurocidin als Biomarker bei der Bewertung der Krankheitsaktivität und der Vorhersage von Exazerbationen anderer Lungenerkrankungen. Studiendesign und Methoden: Wir analysierten 400 Serumproben von Baseline und Follow-up Visiten (fup) erwachsener Patient:innen mit Bronchiektasen aus dem PROGNOSIS-Register zur Bestimmung von Azurocidin-Spiegeln mittels Enzyme-linked Immunosorbent Assay IgG-Antikörpertest sowie etablierter Entzündungsparameter C-reaktivem Protein (CRP) und Interleukin-6 (IL-6). Diese Ergebnisse werden mit klinischen, radiologischen und mikrobiologischen Daten zu Exazerbationen und Schwere der Bronchiektasen korreliert. Ergebnisse: In der ersten longitudinalen Analyse von 390 Teilnehmenden (Medianalter 58 Jahre; 61% weiblich) war ein erhöhtes CRP zu Studienbeginn konsistent mit einer schlechteren Lungenfunktion und höherer Krankheitslast im Verlauf assoziiert: pro 1-SD höherem CRP war das FEV₁ um 6,24% und die FVC um 6,09% niedriger (beide p

Fields of Study & Subjects

Cystic Fibrosis Research Advances Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Research Mycobacterium research and diagnosis

Publication details

Journal / source
Pneumologie
Volume
80
Publication date
1 March 2026
Language
DE