Sympathovagale Dysbalance und eingeschränkte Belastungsadaptation bei Patienten mit präkapillärer pulmonaler Hypertonie

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Authors: J Thomer, F Wagner, Oscar Gorol, Shatha Yousef, Sitraka Faniry Nantenaina Ratsimba, Martin Reugels, Kabita Pradhan, Michael Gramlich, B Regmi, Florian Kahles, Ertunc Altiok, N Marx
+4 more Anna Michely, C Martin, M Dreher, Jens Spießhoefer
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Abstract

Hintergrund: Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass der Sympathikotonus bei Patienten mit präkapillärer pulmonaler Hypertonie (pPH) erhöht ist. Der Zusammenhang der sympathovagalen Dysbalance mit der Erkrankungsschwere sowie die autonome Regulation unter Belastung sind jedoch bislang unzureichend untersucht. Ziel : Ziel dieser Arbeit war es, die sympathovagale Balance anhand der Herzfrequenzvariabilität in Ruhe und unter Belastung bei pPH-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollen zu untersuchen. Methodik : Als Substudie der DFUNBIO-Studie rekrutierten wir ambulant betreute Patienten mit rechtsherzkathetergesicherter pPH (Gruppen I und IV) sowie eine gesunde Kontrollgruppe. In unserem Labor für translationale Pneumologie zeichneten wir zur Analyse der Herzfrequenzvariabilität ein EKG in Ruhe (5 Minuten) sowie während eines Endurance-Protokolls mit inspiratorischem Muskeltraining (IMT) bis zur Erschöpfung auf. Als Marker der sympathovagalen Balance errechneten wir insbesondere die LF/HF-Ratio sowie deren relative Veränderung unter Belastung. Außerdem wurde eine Blutprobe zur Bestimmung von zirkulierenden Inflammationsmarkern entnommen. Resultate : Es wurden 33 Patienten (Alter: 62,3±17,5 Jahre; BMI: 28,3±7,2 kg/m², m: 11, w: 22) sowie 16 gesunde Kontrollprobanden (Alter: 61,8±3,6 Jahre; BMI: 26,2±2,4 kg/m², m: 9, w: 7) eingeschlossen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten pPH-Patienten eine signifikant verminderte LF/HF-Ratio in Ruhe (2,00 [1,20, 2,78] vs. 0,75 [0,36, 1,60], p=0,003). Mit zunehmendem Erkrankungsschweregrad nach ERS-Risikostratifizierung nahm die LF/HF-Ratio im Trend ab (p-ANOVA=0,07). Unter IMT konnten pPH-Patienten im Gegensatz zu den Kontrollen ihre Herzfrequenz signifikant weniger steigern im Vergleich zur Ruhe (relative Herzfrequenzänderung: 19,02 [7,68, 25,70] vs. 3,69 [-0,24, 8,39]%, p

Fields of Study & Subjects

Pulmonary Hypertension Research and Treatments Heart Rate Variability and Autonomic Control Cardiovascular and exercise physiology

Publication details

Journal / source
Pneumologie
Volume
80
Publication date
1 March 2026
Language
DE