Einfluss verschiedener Mund-Nase-Schutzmasken auf respiratorische Parameter bei Kindern und Jugendlichen während der Lungenfunktionsuntersuchung

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Authors: A Talarico, E Marek, A Hoffmann, V van Kampen, N Otte, Frank Hoffmeyer, Birger Jettkant, Stefan Widmer, F. Brinkmann, Benjamin Kendzia, R-A Dhumal, Christian Eisenhawer
+5 more Jürgen Bünger, T Brüning, T. Lücke, Julia Krabbe, Anne Schlegtendal
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Abstract

Hintergrund: Im Rahmen der Corona-Pandemie wurde das Tragen von Infektionsschutzmasken für Kinder und Jugendliche in Schulen verpflichtend. Subjektive Belastungen wie Atemnot oder erschwerte Atmung wurden häufig im Zusammenhang mit dem Maskentragen genannt. Ziel unserer Studie war es, den Einfluss verschiedener Maskentypen auf respiratorische Parameter während der Bodyplethysmographie und forcierter Atemmanöver zu erfassen. Methode: 52 gesunde Kinder zwischen 8–14 Jahren (n= 35 Jungen, n= 17 Mädchen) wurden jeweils in drei bodyplethysmographischen und spirometrischen Testungen ohne (NM) sowie mit chirurgischem Mund-Nasen-Schutz (SM) als auch mit einer FFP2-Maske (FFP2) in randomisierter Reihenfolge untersucht. 35 Probanden konnten eingeschlossen werden. Das zu testende Maskenmaterial wurde mittels eines „Masken-Adapter“ (IPA-Adapter) mit den Untersuchungsgeräten verbunden. Lungenfunktionsparameter wie der maximale Spitzenfluss (PEF), das forcierte Ein-Sekunden-Volumen (FEV1), die Forcierte Vitalkapazität (FVC), Tiffeneau-Index (FEV1/FVC), der spezifische Atemwegswiderstand (sRtot), und die Atemzeiten wurden erfasst. Ergebnisse: Spirometrische Parameter waren entweder für beide Maskematerialien signifikant reduziert (FEV1) oder nur für das FFP2-Material (FEV1/FVC, PEF), während sRtot und Einatemzeit (T in ) signifikant höher waren. Alle Veränderungen blieben jedoch innerhalb der physiologischen Normgrenzen (nach GLI und Lungenfunktionsdiagnostikempfehlungen). Zusammenfassung: Infektionsschutzmasken können materialbedingt zu einem Anstieg des Atemwiderstandes und der Einatemzeit führen. Während forcierter Atemmanöver zeigte sich eine Reduktion von FEV1, PEF und FEV1/FVC, vor allem für FFP2-Masken. Die Werte blieben aber innerhalb der Normgrenzen und damit ergab sich keine relevante respiratorische Belastung. Publication History Article published online: 26 February 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Fields of Study & Subjects

Infection Control and Ventilation Asthma and respiratory diseases Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Research

Publication details

Journal / source
Klinische Pädiatrie
Volume
238
Publication date
1 February 2026
Language
DE