Adhärenz an die Vorsorgeuntersuchungen bei Patienten mit Lynch-Syndrom am Standort Bochum

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Authors: Imad (Dr. med.) Alo
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Abstract

\(\bf Einleitung:\) Das Lynch-Syndrom ist ein der häufigen vererbbaren Tumorsyndromen. Durch gynäkologische und gastrointestinale Vorsorge ist eine Senkung der Morbidität möglich. \(\bf Methode:\) Die Träger der pathogenen MMR-Genvarianten, die im Deutschen Konsortiums für Familiären Darmkrebs am Standort Bochum registriert sind, wurden von 08/21 bis 04/22 telefonisch, per Webmail oder per Post kontaktiert, um sie an die Vorsorge zu erinnern. Ein zweiter Kontakt erfolgte nach einem Jahr. \(\bf Ergebnis:\) Von 193 Anlageträgern meldeten sich 120 Teilnehmer. Die Vorsorgenadhärenz lag bei 79% und verbessert sich durch die Intervention ein Jahr später auf 86% (p=0,008). Bei 23% von Non-/teilweise Vorsorgeadhärenten versus 9% von Vorsorgeadhärenten wurden Krebserkrankungen in den vorhergehenden 7 Jahren diagnostiziert (OR= 2.8, KI 95%: 0,5-11,7). \(\bf Diskussion:\) Die Erinnerung an die Vorsorgeempfehlung konnte in Hinblick auf die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten tödliche Krebserkrankungen verhindern.

Fields of Study & Subjects

Genetic factors in colorectal cancer Global Cancer Incidence and Screening Colorectal Cancer Screening and Detection

Publication details

Journal / source
University Library BOCHUM (Ruhr University Bochum)
Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Thesis