Screening Untersuchung in der Sportkardiologie
Abstract
Ziel der Studie war die Analyse sportadaptiver, Borderline- und abnormaler EKG-Veränderungen bei Athleten unterschiedlicher Trainingsintensität sowie möglicher Geschlechtsunterschiede. Untersucht wurden 465 Sportler (93,5 % männlich, 27,5 \(\pm\) 7,7 Jahre), eingeteilt in Hochleistungs-, Leistungs- und Freizeitsportler. Die 12-Kanal-EKGs wurden nach internationalen Konsenskriterien ausgewertet. Insgesamt zeigten 77,0 % sportadaptive, 7,3 % normale, 6,9 % Borderline- und 8,8 % abnormale EKG-Befunde. Hochleistungssportler wiesen häufiger sportadaptive Veränderungen auf, Freizeitsportler häufiger normale EKGs. Die Trainingsintensität korrelierte mit normalen und sportadaptiven Befunden sowie mit linksatrialer Dilatation. Für Borderline- und abnormale Befunde bestanden keine Gruppenunterschiede. Sportlerinnen zeigten bei gleicher Trainingsintensität häufiger normale EKG-Befunde.
Fields of Study & Subjects
Cardiovascular Effects of Exercise
Cardiac electrophysiology and arrhythmias
Genetics and Physical Performance
Publication details
- Journal / source
- Dokumentenrepositorium der RUB (Ruhr University Bochum)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Thesis