Darmmikrobiom bei Borderline-Persönlichkeitsstörung

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Authors: Sophie (Dr. med.) Ockel
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Abstract

Das Darmmikrobiom steht im Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen, Daten zur Borderline-Persönlichkeitsstörung sind jedoch begrenzt. Die explorative Studie untersuchte 24 Patientinnen mit BPS und 26 Kontrollen hinsichtlich des Mikrobioms und der zentralen serotonergen Aktivität. Die Stuhlprobenanalyse erfolgte mittels 16S-rRNA-Sequenzierung; die serotonerge Aktivität wurde per LDAEP erfasst. Alpha- und Beta-Diversität sowie das Firmicutes/Bacteroidetes-Verhältnis unterschieden sich nicht. Bei BPS fanden sich erhöhte Abundanzen von \(\it Ruminococcaceae\), \(\it Lachnoclostridium\) und der \(\textit {Ruminococcus gnavus group}\); letztere korrelierten mit depressiver Symptomatik und reduziertem positiven Affekt. Die LDAEP-Werte für BA41 L waren bei BPS signifikant erhöht, hinweisend auf reduzierte serotonerge Aktivität. Die Ergebnisse zeigen spezifische mikrobielle Veränderungen bei BPS ohne Unterschiede der Gesamtdiversität. Eine direkte Verbindung zum serotonergen System wurde nicht nachgewiesen.

Fields of Study & Subjects

Gut microbiota and health Gastrointestinal motility and disorders Personality Disorders and Psychopathology

Publication details

Journal / source
Dokumentenrepositorium der RUB (Ruhr University Bochum)
Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Thesis