Metabolic power in team sports
Abstract
Das Metabolic-Power-Konzept erfasst externe Belastung im Spielsport differenzierter als Distanz- oder High-Speed-Running, weil es Geschwindigkeit und Beschleunigung modelliert und damit Antritte, Bremsen und Richtungswechsel energetisch abbildet. Drei Studien bilden die Basis: (1) Profifußball: Metabolic-Power-Parameter zeigten deutlichere Positionsunterschiede als reine Geschwindigkeitszonen; Positionsvergleiche sind wegen Rollen- und Taktikunterschieden vorsichtig zu deuten. (2) Handball: klare Positionsunterschiede und abnehmende Intensität im Spielverlauf; gemischte Modelle berücksichtigen Einsatzzeit und Wiederholungen. (3) Labor: Die Energiekosten des Laufens (EC\(_{0}\)) unterscheiden sich je nach Sportart und Geschlecht; ein fixer EC\(_{0}\) führt zu Unter-/Überschätzung, daher sind sportartspezifische, idealerweise individuelle Werte sinnvoll. Insgesamt ergänzt Metabolic Power klassische Metriken, erfordert aber eine kritische, sportartspezifische Anwendung.
Fields of Study & Subjects
Sports Performance and Training
Cardiovascular and exercise physiology
Sports Dynamics and Biomechanics
Publication details
- Journal / source
- Dokumentenrepositorium der RUB (Ruhr University Bochum)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- EN
- Document type
- Thesis