Prothesenschenkelverschluss nach endovaskulärer Aortenreparatur

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Authors: Ievgen Voloshchuk
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Abstract

Prothesenschenkelverschlüsse stellen eine klinisch relevante Komplikation nach endovaskulärer Aortenreparatur (EVAR) dar. Ziel dieser retrospektiven monozentrischen Studie war die Untersuchung der Inzidenz sowie prädiktiver Risikofaktoren für uni- und bilaterale Prothesenschenkelverschlüsse und thromboembolische Ereignisse nach EVAR bei infrarenalem abdominellem Aortenaneurysma. Analysiert wurden 194 mittels EVAR behandelte Patienten; nach Ausschlusskriterien verblieben 110 Patienten im finalen Kollektiv. Thromboembolische Komplikationen traten bei 21 Patienten (19,1 %) auf. Ein signifikanter Zusammenhang zeigte sich für den verwendeten Prothesentyp (p = 0,014) sowie für ein Patientenalter \(\geq\) 69 Jahre (p = 0,002). Morphologische Faktoren, Komorbiditäten und Antikoagulation hatten keinen signifikanten Einfluss. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Prothesenauswahl und altersadaptierter Nachsorge zur Prävention thromboembolischer Komplikationen nach EVAR.

Fields of Study & Subjects

Aortic aneurysm repair treatments Aortic Disease and Treatment Approaches Abdominal vascular conditions and treatments

Publication details

Journal / source
Dokumentenrepositorium der RUB (Ruhr University Bochum)
Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Thesis