Blickwendungen. Von der Subjektivierungsforschung in der Erziehungswissenschaft zu einer erziehungswissenschaftlichen Subjektivierungsforschung
Abstract
Wie kann das Spezifische pädagogischer Subjektivierung gefasst werden?Worin könnte das Spezifische einer erziehungswissenschaftlichen Subjektivierungsforschung bestehen?Im Rekurs auf Gert Biestas Subjektivierungstheorie werden im Beitrag Antworten auf diese Fragen entwickelt, die es mit Blickwendungen zu tun haben.Auf gegenstandstheoretischer Ebene geht es um eine für pädagogische Subjektivierung charakteristische Adressierung, die zu einer veränderten Aufmerksamkeit bzw.Perspektive auffordert.Auf Ebene der Forschung geht es um eine Wendung des Blicks hin zu einer spezifisch erziehungswissenschaftlichen Subjektivierungsforschung. Zunächst wird der Einsatzpunkt der Hinwendung zu Biestas Subjektivierungstheorie erläutert (1).Anschließend wird Biestas Theorie pädagogischer Subjektivierung skizziert, zur Subjektivierungstheorie der Subjektivierungsforschung ins Verhältnis gesetzt und dargelegt, welche Problematiken diese jeweils mit sich bringen (2).Mit Blick auf diese Problematiken wird abschließend für eine differenztheoretische Bestimmung pädagogischer Subjektivierung votiert (3).
Fields of Study & Subjects
Sociology and Education Studies
Art
Aesthetics
and Perception
Kantian Philosophy and Modern Interpretations
Publication details
- Journal / source
- Bildungsforschung
- Publisher
- transcript Verlag
- Pages
- 385–401
- Publication date
- 11 July 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book chapter