Chaosmosen des Ökologischen
Abstract
Als Ökosophie bezeichnet Félix Guattari den Versuch, Umwelt, Technik, soziale Beziehungen und Subjektivität als miteinander verflochtene Prozesse zu denken. Ausgehend von Guattaris Spätwerk rekonstruiert Michael Feichtinger eine ökosophische Ontologie, die von Kybernetik, Chaostheorie und Umweltdenken geprägt ist. Dabei legt er erstmals im deutschsprachigen Raum eine systematische ontologische Lesart von Guattaris Spätwerk vor. Zwischen Chaosmose, maschinischen Phyla und existentiellen Territorien erscheint Ökologie bei Guattari nicht länger als Lehre vom Gleichgewicht, sondern als offene Polyphonie des Werdens. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven auf gegenwärtige Debatten um Anthropozän, Posthumanismus und neue Ontologien.
Fields of Study & Subjects
Geographies of human-animal interactions
Ecocriticism and Environmental Literature
Environmental Science and Technology
Publication details
- Journal / source
- Edition Moderne, Postmoderne
- Publication date
- 13 August 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book