49Grammatik, Text, Register?

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Authors: Jürg Fleischer
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References: 8

Abstract

Martin Luthers Relativsätze sind durch Variation geprägt. Durch der/die/ das + da eingeleitete Relativsätze haben oft die Funktion, Subordination eindeutig zu markieren. Andere Einleitungen können ein Zusammentreffen gleichlautender Wortformen (die, so statt die, die) verhindern, allerdings ist dieser Effekt wenig ausgeprägt. In Abhängigkeit vom Text sind unterschiedliche Typen von Relativsätzen mehr oder weniger häufig. Durch der/die/das + da eingeleitete Relativsätze sind gegen die bisherige Auffassung nicht „bibelsprachlich“, sondern besonders typisch für das Neue Testament. Bestimmte Relativsatzeinleitungen charakterisieren bestimmte Textsorten, allerdings zeigen sich auch innerhalb von Texten Unterschiede. Zu deren Erklärung bietet sich der Register-Begriff an.

Fields of Study & Subjects

Syntax Semantics Linguistic Variation Biblical Studies and Interpretation Classical Studies and Philology

Publication details

Journal / source
De Gruyter eBooks
Pages
49–72
Publication date
6 February 2026
Language
DE
Document type
Book chapter