Ein Wechselbalg bleibt ein Wechselbalg – Zur Sitztheorie im Falle der Rückverlegung des effektiven Verwaltungssitzes in einen Drittstaat

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Authors: Joscha Meyer
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Abstract

123 Zusammenfassung Der Fokus des Internationalen Gesellschaftsrechts liegt auf der Europäischen Niederlassungsfreiheit. Gleichwohl findet die modifizierte Sitztheorie noch immer Anwendung auf Gesellschaften aus für Deutschland bedeutenden Partnerländern. Für die Praxis stellen sich hier weiterhin regelmäßig überaus komplexe und bisher kaum geklärte Fragen, insbesondere, wenn es sich bei der fraglichen Drittstaatenkapitalgesellschaft um eine Einpersonengesellschaft mit nur einer inländischen Gesellschafterin und lediglich Fremdgeschäftsführern handelt, was vor allem in Konzernsachverhalten regelmäßig der Fall ist. Grundlegend ist die Frage, ob, gegebenenfalls wie und mit welchen Rechtsfolgen, der – möglicherweise versehentlich – nach Deutschland verlegte effektive Verwaltungssitz wieder in den (Herkunfts-)Drittstaat zurückverlegt werden kann. Der Beitrag nimmt dies zum Anlass, die Grundlagen und Rechtsfolgen der Sitztheorie ins Gedächtnis zu rufen und auf dieser Basis praxistaugliche Lösungen für die aufgezeigte Problematik zu entwickeln.

Fields of Study & Subjects

Corporate Governance and Law Taxation and Legal Issues Conflict of Laws and Jurisdiction

Publication details

Journal / source
Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht
Volume
55
Issue
1
Pages
123–145
Publication date
1 February 2026
Language
EN