Thinking-in-Interaction
Abstract
Die zentrale These von Christoph Ernst, dass grafische Benutzeroberflächen (GUIs) und interaktive Datenvisualisierungen neue Formen der diagrammatischen Wissensproduktion ermöglichen, stützt sich auf medienwissenschaftliche und semiotische Ansätze sowie auf die Arbeiten von Johanna Drucker und Robert Brandom. Demnach kann diagrammatische Wissensproduktion als eine Praxis des „Explizit-Machens“ (Brandom) verstanden werden, die sich ständig neuen medialen Bedingungen anpasst. Ernst plädiert daher dafür, dass auch die aktuellen Diagrammatikbegriffe und -konzepte auf neue technische Entwicklungen im Kontext von Interaktivität reagieren und entsprechende konzeptuelle Anpassungen vornehmen sollten.
Fields of Study & Subjects
Data Visualization and Analytics
Semiotics and Representation Studies
Art
Technology
and Culture
Publication details
- Journal / source
- Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online
- Publication date
- 27 February 2026
- Language
- DE