Eisenmangel in Patienten mit Vorhofflimmern vor Pulmonalvenenisolation

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Authors: Robin Kraft
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Abstract

Eisen ist das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper und von entscheidender Bedeutung für zahlreiche Stoffwechselprozesse. Sowohl ein Eisenmangel als auch eine Eisenüberladung haben weitreichende Folgen für den Organismus und Eisenmangel stellt eine wichtige Komorbidität für diverse Erkrankungen dar mit Einfluss auf Symptomlast und Prognose. Bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist bei Eisenmangel eine erhöhte Morbidität und Mortalität beschrieben und die Behandlung hat Einklang in die moderne Herzinsuffizienztherapie gefunden. Die vorliegende Studie untersucht die Prävalenz von Eisenmangel bei Patienten mit Vorhofflimmern und den Einfluss von Eisenmangel auf den klinischen Verlauf nach Pulmonalvenenisolation. Dazu untersuchten wir 164 Patienten mit symptomatischem persistierendem oder paroxysmalem VHF mit normaler systolischer LV-Funktion und geplanter PVI. Mit 41,8% zeigt sich eine ähnlich hohe Prävalenz von Eisenmangel wie im Kollektiv der Herzinsuffizienzpatienten ohne signifikanten Unterschied zwischen Patienten mit paroxysmalem oder persistierendem VHF. Zudem zeigt sich eine erhöhte Rate an Eisenmangel bei Patienten mit Rezidiv von VHF nach Ablation. Eisenmangel erscheint damit als möglicher neuer Ansatzpunkt in der Behandlung von VHF.

Fields of Study & Subjects

Atrial Fibrillation Management and Outcomes Iron Metabolism and Disorders Cardiac Arrhythmias and Treatments

Publication details

Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Thesis