Nothing to see here
Abstract
Fragmente des menschlichen Alltags – oft unsichtbar und kaum spürbar, so wollen wir es zumindest glauben. Die Arbeit verfolgt sie von ihrem Entstehen bis zu den Orten, an denen sie sich schließlich dem kollektiven Gedächtnis drohen zu entziehen. Design wird hierbei zum forschenden Werkzeug. Nothing to See Here basiert auf einer Studie, die toxische Substanzen in Menstruationsprodukten nachgewiesen hat. Als Beispiel industriell gefertigter Alltagsprodukte werden sie zu Forschungsgegenständen. Im Zentrum meiner Betrachtungen steht das Wasser – verstanden als Lebensraum, Archiv und Akteur:in in Design und Forschung sowie als gleichwertige und eigenständige Entität. Wie beeinflusst das Anthropozän heute natürliche Ökosysteme, und welche Handlungsspielräume eröffnen sich, um ihre Resilienzen zu bewahren? Eine interdisziplinäre Arbeit, ein Buch, ein Film, eine greifbare Forschung.
Fields of Study & Subjects
Sustainable Design and Development
Posthumanist Ethics and Activism
Artistic and Creative Research
Publication details
- Journal / source
- Kobra (Universitätsbibliothek Kassel)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE