„Kein Land für Niemand“? : Fragen an die Migrationspolitik der EU

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Authors: Ajshe Qerkinaj
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Abstract

„Wann hat die EU ihre Menschlichkeit verloren?“ Diese Frage stellt sich Migrationsaktivist Tareq Alaows. Er ist eine von zahlreichen Stimmen, die im Dokumentarfilm Kein Land für Niemand. Abschottung eines Einwanderungslandes die Erfahrungen mit der europäischen Migrationspolitik auf ihrer Flucht nach Europa beschreiben. Gemeinsam mit weiteren Aktivist*innen setzt er sich für Aufklärung über die prekären Bedingungen für Schutzsuchende ein und gibt ihnen eine Stimme. Diverse Personen aus Politik, Zivilgesellschaft und verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen teilen im Film ihre Standpunkte und Bewertungen zu den Entwicklungen der europäischen Migrationspolitik. Der Film zeigt verschiedene Perspektiven, von Seenotrettungen auf dem Mittelmeer und Diskussionen im EU-Parlament bis hin zu Stimmungsbildern im deutschen Bundestag und der Zivilgesellschaft, zurück zu wissenschaftlich fundierten Erklärungen zum Thema Migration. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie geschlechterspezifische Perspektiven dabei sichtbar oder unsichtbar werden. Denn es sind insbesondere Frauen und andere marginalisierte Gruppen, die auf der Flucht überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen sind (Phillimore et al. 2022: 716).

Fields of Study & Subjects

Gender and Women's Rights Migration Refugees and Integration Migration and Exile Studies

Publication details

Journal / source
DuEPublico (University of Duisburg-Essen)
Publication date
13 January 2026
Language
DE