Topologische Übergänge und Rekonnexion als diskreter Sonderfall der Vortex-Theorie

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Authors: Lutz Seidel
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Abstract

Diese dritte eigenständige Folgearbeit zur Sonderfall-Ebene der Vortex-Theorie untersucht topologi- sche Übergänge und Rekonnexion als kontrolliert beschreibbare Form diskreter Wirbelumlagerung. Aufbauend auf der allgemeinen Erweiterung der Vortex-Theorie um instabile Übergangsregime so- wie auf den Spezialfällen Zerfall und Fusion wird Rekonnexion nicht primär über eine Änderung der Anzahl selbständiger Wirbelkerne bestimmt, sondern über einen Wechsel der topologischen Kopplungsstruktur bei erhaltener Vorher-Nachher-Zuordnung der beteiligten Wirbelsegmente. Der theoretische Kern wird durch Zustände der Form X = (K, T ), eine Menge zulässiger Rekonnexions- operatoren Radm, eine Korrespondenzrelation C ⊆ K0 × K1 und eine topologische Di?erenzgröÿe DT formuliert. Die Arbeit entwickelt Markerfamilien, eine hierarchische Gate-Logik mit explizi- tem Abbruchpunkt A(E), Fehlerzähler NA, Kernsätze zur Klassentrennung und eine vergleichende Typologie diskreter Übergänge. Ein graphbasiertes Toy-Modell, ein synthetisches Prüfdesign mit operativem Mini-Prü?auf, eine erweiterte synthetische Fallbasis mit PRISM-Freeze-Record, eine begrenzte Realdatenlogik sowie eine PRISM- und Freeze-Umsetzung mit Fallrecords, Hash-Kette, Freeze-Ledger, Ergebnisrecord und Reproduzierbarkeits-Checkliste zeigen, wie Rekonnexionskandi- daten reproduzierbar geprüft werden können. Eine Anschluss-Roadmap mit Akzeptanzlogik mar- kiert die nächsten Ausbaustufen, ohne bereits empirische Geltung zu behaupten. Ziel ist keine abschlieÿende empirische Behauptung, sondern ein präziser, methodisch auditierbarer Rahmen für spätere simulationsnahe und makroskopische Erweiterungen.

Fields of Study & Subjects

Nonlinear Dynamics and Pattern Formation Topological and Geometric Data Analysis Model Reduction and Neural Networks

Publication details

Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Preprint