Der demografische Wandel bei Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Vorausschätzung der Altersentwicklung am Beispiel Westfalen-Lippe

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Authors: Friedrich Dieckmann, Christos Giovis
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Abstract

Wie gestaltet sich der demografische Wandel bei Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland? Am Beispiel von Westfalen-Lippe wird auf der Basis personenbezogener Daten der Eingliederungshilfe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und von Schulstatistiken vorausgeschätzt, wie sich deren Altersstruktur bis zum Jahr 2030 verändern wird. Modellannahmen orientieren sich an der gegenwärtigen Inanspruchnahme von Hilfen. Der Anteil der Senior(inn)en an den Erwachsenen mit geistiger Behinderung wird von 10 % im Jahre 2010 auf 31 % im Jahre 2030 steigen. In stationären Wohneinrichtungen wird 2030 jeder zweite Bewohner 60 Jahre oder älter sein, im ambulant betreuten Wohnen über ein Drittel. Vorausgeschätzt wird die Anzahl derer, die im Ruhestand während des Tages Unterstützung benötigen und die altersbedingt pflegebedürftig werden. Die Behindertenhilfe muss sich gemeinsam mit anderen Hilfesystemen (Altenhilfe, Gesundheitswesen) und den Kommunen auf altersbedingte Anforderungen einstellen.

Fields of Study & Subjects

Down syndrome and intellectual disability research Social and Demographic Issues in Germany Aging Elder Care and Social Issues

Publication details

Journal / source
KiDokS
Publication date
1 January 2026
Language
DE