Jenseits der Medienkompetenz?

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Authors: Petra Missomelius
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Abstract

Trotz der unbestreitbaren Bedeutung des Konzepts der Medienkompetenz ist eine gewisse Ermüdung und Abnutzung desselben beobachtbar. Der spekulative und essayistische Beitrag setzt sich mit der Annahme auseinander, Medienkompetenz entstehe heute weitgehend von selbst – durch alltägliche Interaktion mittels digitalen Technologien. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und wie sich Medienpädagogik neu ausrichten müsste. Der Text nimmt diese Irritation zum Anlass für ein Gedankenexperiment: Er sondiert Perspektiven auf eine Medienpädagogik jenseits des etablierten Medienkompetenzbegriffs und fragt, welche ‚Grammatik des Gelingens‘ sich denken lässt, um das Unwahrscheinliche vorstellbar zu machen, nämlich die Befähigung aller, sich aktiv und gestaltend in demokratische Prozesse der Medialisierung, Datafizierung und Automatisierung einzubringen.

Fields of Study & Subjects

Literacy Media and Education Education and Digital Technologies Digital literacy in education

Publication details

Pages
587–604
Publication date
5 February 2026
Language
DE
Document type
Book chapter