Von der tabula rasa (dem leeren Blatt auf dem eigenen Schreibtisch) ins Schreibgespräch

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Authors: Sabrina Schenk, Valentin Dander, Nina Grünberger, Christian Leineweber, Andreas Spengler
Cited by: 2
References: 16

Abstract

Das Schreibgespräch schliesst an das Symposium «Normativität und Medienhandeln – Perspektiven aus Bildungsphilosophie und Medienpädagogik» auf der Herbsttagung der Sektion in Wien an. Ausgehend von Diskussionen auf früheren Sektionstagungen werden unterschiedliche Argumentationen zur Frage nach den verschiedenen Ebenen der inner- wie ausserwissenschaftlichen Dimensionen von Normativität vorgebracht: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Forschung und Bildungspraxis in der Medienpädagogik? Wie lässt sich das Erbe der Kritischen Theorie in der Gegenwart aufgreifen und reflektiert weiterführen? Wie kann Wissenschaft mit gesellschaftlichen Ansprüchen und Inanspruchnahmen verfahren? Verweisen externe Normativitätsdimensionen auf den Bereich des Metaphysischen, der einer wissenschaftlichen Bearbeitung unzugänglich ist? Erfordern gesellschaftspolitische Entwicklungen eine politische Einmischung von Wissenschaftler:innen? Falls ja, können sie dies als Wissenschaftler:innen tun oder nicht? Wie kann bei diesen Fragen die privilegierte Positionierung von Autor:innen und Wissenschaftler:innen mitgedacht werden? Die Autor:innen des vorliegenden Beitrags treten in ein Schreib-Streit-Gespräch zu diesen Fragen und loten unterschiedliche Antwortoptionen aus, ohne notwendig einen abschliessenden Kompromiss zu erzielen.

Fields of Study & Subjects

Sociology and Education Studies Art Aesthetics and Perception Psychoanalysis and Social Critique

Publication details

Journal / source
MedienPädagogik Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
Publisher
OAPublishing Collective
Pages
231–257
Publication date
26 January 2026
Language
DE