Einfluss des PSA-Nadirs, der PSA-Reduktion und der Zeit bis zum Nadir auf das Gesamtüberleben bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom - Eine Real-World-Analyse

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Authors: Fabienne Hurst
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Abstract

Hintergrund und Zielsetzung: Während PSA-basierte Marker, wie beispielsweise der PSA-Nadir, in klinischen Studien als Prognoseparameter bereits recht etabliert sind, ist deren Aussagekraft in Real-World-Versorgungssituationen von mHSPC-Patienten bislang eher unzureichend untersucht. Ziel der vorliegenden retrospektiven Analyse war es, den prognostischen Wert des absoluten PSA-Nadirs, des relativen PSA-Ansprechens sowie der Zeitperiode bis zum Erreichen des PSA-Nadirs hinsichtlich des Gesamtüberlebens im Kontext moderner Kombinationstherapien zu bewerten. Material und Methoden: Die Datengrundlage dieser Analyse bildeten 238 mHSPC-Patienten, die sich zwischen 2014 und 2024 in der Urologischen Abteilung der Unimedizin Frankfurt in Behandlung befanden. Das wichtigste Einschlusskriterium umfasste den dokumentierten PSA-Nadir unter bestehender systemischer Therapie. Untersucht wurden verschiedene Ultra-low-PSA-Grenzwerte (≤0,2, ≤0,05, ≤0,02 ng/ml), ein relatives PSA-Ansprechen ≥99 % sowie folgende TTN-Kategorien (12 Monate). Multivariable Cox-Regressionsmodelle und Kaplan-Meier-Analysen wurden zur Beurteilung möglicher Zusammenhänge mit dem Gesamtüberleben herangezogen. Für die Subgruppen de novo und High-volume-mHSPC-Patienten erfolgten gesonderte Sensitivitätsanalysen. Ergebnisse: Ein PSA-Nadir ≤0,2 ng/ml war signifikant mit einem verlängerten Gesamtüberleben assoziiert (96 vs. 56 vs. 44 Monate für 4,0 ng/ml, p

Fields of Study & Subjects

Prostate Cancer Treatment and Research Prostate Cancer Diagnosis and Treatment Bone health and treatments

Publication details

Publication date
1 January 2026
Language
DE
Document type
Thesis