Nonverbale Affektregulierung in der Psychotherapie

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Authors: Eva Bänninger-Huber
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Abstract

In diesem Beitrag wird ein Forschungsansatz vorgestellt, welcher Prozesse der Emotionsregulierung in psychoanalytischen Psychotherapien anhand von Videoaufnahmen untersucht und mit einem produktiven therapeutischen Prozess in Beziehung setzt. Analysiert werden mimische Verhaltensweisen, die mit dem Facial Action Coding System (FACS) objektiv erfasst werden. Ein erster Themenbereich befasst sich mit den sog. Prototypischen Affektiven Mikrosequenzen (PAM). Diese sind durch Lächeln und Lachen gekennzeichnet und dienen dazu, Störungen in der Affektregulierung mithilfe des Gegenübers auszuregulieren. Sie spielen in der therapeutischen Beziehung eine bedeutsame Rolle bei der Aufrechterhaltung einer Balance zwischen Beziehungssicherheit und Konfliktspannung. Weitere Analysen betreffen nonverbale Synchronisierungsprozesse und die Funktion von Weinen in der Psychotherapie. Ziel ist es, diese weitgehend unbewussten Prozesse besser zu verstehen und im Therapiealltag nutzbar zu machen.

Fields of Study & Subjects

Psychoanalysis and Psychopathology Research Psychotherapy Techniques and Applications Attachment and Relationship Dynamics

Publication details

Journal / source
Ärztliche Psychotherapie
Volume
21
Issue
1
Pages
12–16
Publication date
1 February 2026
Language
DE